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Portrait Norah Lange
© Sucésion Herederos de Norah Lange
  Norah Lange wurde 1905 als Tochter eines nach Argentinien eingewanderten norwegischen Ingenieurs geboren. Mit Jorge Luis Borges gab sie schon früh Avantgardezeitschriften heraus, ihr Gedichtband „La calle de la tarde“ (1925) wurde von ihm mit einem Prolog versehen. In der Folge veröffentlichte Norah Lange zwei weitere Gedichtbände und 1927 ihren ersten Roman. „45 Tage und 30 Matrosen“ ist ihr 1933 erschienener zweiter Roman. Das außerdem im Lilienfeld Verlag erscheinende Buch „Kindheitshefte“ („Cuadernos de infancia“, 1937) gehört zu ihren Meisterwerken. Es wurde preisgekrönt (u. a. Tercer Premio Nacional, 1939), erlebte bis 1994 neun Auflagen und erschien 2005 im ersten Band der Norah-Lange-Werkausgabe.
Ihr Mann, der argentinische Dichter Oliverio Girondo, und sie wurden zu einem der schillerndsten Paare der argentinischen Literaturszene. Norah Lange galt als „Muse des Ultraismo“ – berühmt waren ihre phantastischen Reden auf Dichterbanketten, die 1942 auch gesammelt herausgegeben wurden („Estimados congéneres“). Die Dichterin starb 1972.


Im Lilienfeld Verlag von Norah Lange:
KINDHEITSHEFTE
45 TAGE UND 30 MATROSEN

     
 


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