A-Z

     
Portrait Jawgeni M. Senkin

  Professor Jawgeni M. Senkin ist nicht mehr jung, er lehrte zu Sowjetzeiten eine gewisse Disziplin an einem gewissen Institut – Politökonomie des Sozialismus oder so etwas. Doch 1991 verschwand der Sozialismus und mit ihm die Fakultät, an der Senkin arbeitete. Und da streckte der allgegenwärtige Soros seine großzügige Hand aus, gewährte der darbenden russischen Intelligenz Hilfe und schenkte Senkin 500 Dollar. Der kaufte sich dafür ein Häuschen im Gebiet Pskow und zog aufs Dorf, wo er ein bescheidenes Leben führt. Als Mensch, der gerne beobachtet, wirft er kurze Betrachtungen aufs Papier. Sie beziehen sich meistens auf den Weg ins Dorf, denn seine Frau, Madame Senkina, mag das Dorfleben nicht, und er muss oft nach Petersburg fahren. Das Dorf, in dem Senkin lebt, ist mittlerweile allerdings komplett entvölkert – die Helden seiner Aufzeichnungen sind alle gestorben, die einen an Altersschwäche, die anderen an Alkoholmissbrauch. Er wohnt als Einziger in Bolschoje Kiwalowo, alleine mit Natur, See, Fell- und Federtieren, und hält sein Leben für beinahe ideal.


Im Lilienfeld Verlag von Jawgeni M. Senkin:
FERDINAND

     

 


Suche

 
Lilienfeld Verlag Vorschau Frühjahr 2017 Lilienfeld Verlag Vorschau Herbst 2017
Programm
Frühjahr 2017

Programm
Herbst 2017

 




Impressum



Hier gibt es alle Infos zu unserem Sachbuch-Verlag:




Wegen eines Webseiten-Umbaus

ist unser Internetshop "Ladenlokal"

leider momentan offline.

Bestellungen können Sie aber

gerne an uns direkt mailen:

elektropost@lilienfeld-verlag.de





Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Um mehr zu erfahren, klicken Siehier.

Ich akzeptiere Cookies für diese Seite.

EU Cookie Directive Module Information