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Portrait Thomas Kling
© Gezett
  Thomas Kling, 1957 geboren, berief sich zwar u.a. auf die Literatur der Dadaisten und der Wiener Gruppe, aber deren multimediale Events oder "Aktionen" waren für ihn, als er Anfang der 1980er Jahre aufzutreten begann, obsolet geworden, genauso wie die "piepsigen" und "verdrucksten" Dichterlesungen der 70er Jahre. Für seine Form des Auftritts prägte er den Begriff der "Sprachinstallation". Ab 1995 lebte Kling zusammen mit der Malerin Ute Langanky auf der ehemaligen Raketenstation Insel Hombroich am Niederrhein, wo sich heute auch sein literarischer Nachlass befindet. Für die deutschsprachige Lyrik ist die Bedeutung des 2005 an Lungenkrebs Verstorbenen ungebrochen. Sein Andenken wird zudem intensiv gepflegt, u.a. durch die von der Kunststiftung NRW initiierte Thomas-Kling-Poetikdozentur an der Universität Bonn.


Im Lilienfeld Verlag von Thomas Kling:
DIE GEBRANNTE PERFORMANCE

     



 


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