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Portrait Frans Kellendonk
© Stichting Frans Kellendonkfonds
  Frans Kellendonk, 1951 in Nimwegen geboren, studierte dort und in Birmingham englische Sprache und Literatur, übersetzte zeit seines Lebens bedeutende Werke aus dem Englischen (u. a. von Laurence Sterne, Henry James, Wyndham Lewis, Emily Brontë) und arbeitete im universitären Rahmen in Utrecht, Amsterdam und Leiden, zum Beispiel 1979 als Fachreferent an der Universitätsbibliothek Leiden; eine Erfahrung, die sich in „Buchstabe und Geist“ (erschienen 1982) widerspiegelt. Er wirkte weiterhin als Redakteur, Kritiker und Reiseerzähler. Für sein Debüt von 1977, den Erzählungsband „Bouwval“ („Ruine“), wurde ihm der Anton-Wachter-Preis zugesprochen. 1986 erschien mit dem Roman „Mystiek Lichaam“ („Mystischer Leib“) sein bekanntestes und damals politisch umstrittenstes Werk, für das er 1987 den bedeutenden F.-Bordewijk-Preis erhielt. Seine Aids-Erkrankung führte 1990 zu seinem frühen Tod in Amsterdam.


Im Lilienfeld Verlag von Frans Kellendonk:
BUCHSTABE UND GEIST

     





 


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