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Hans Adler © Hans Adler Erben
  Hans Adler, geboren 1880 in Wien, wurde zunächst Jurist (u.a. beim k.k. Patentamt), und nebenbei gewannen seine Gedichte im „Simplicissimus“ einen solchen Ruf, daß Kurt Tucholsky sie für eine Buchausgabe empfahl. Erst 1920 allerdings kam es dann unter dem Titel „Affentheater“ tatsächlich zu dieser Gedichtsammlung. 1915 war Hans Adler aus Krankheitsgründen in den Ruhestand versetzt worden und hatte begonnen, als freier Schriftsteller zu arbeiten – besonders erfolgreich schließlich als Operettenlibrettist unter anderem für Operetten von Nico Dostal und für „Des Esels Schatten“ von Richard Strauß (1949). 1926 erschien sein einziger Roman „Das Städtchen“. Ab den dreißiger Jahren bis zum Ende des Krieges war Hans Adler nur aufgrund seines Nachnamens mehrfach anti-semitischen Diffamierungen ausgesetzt und wurde im März 1938 deshalb sogar von der Gestapo vorübergehend verhaftet. 1957 starb er in Wien an den Folgen eines Autounfalls.


Im Lilienfeld Verlag von Hans Adler:
DAS STÄDTCHEN
DAS IDEAL

 

     
 


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