© Neil Goldberg

Ellis Avery wurde 1972 geboren und lebte ab 1997 in New York. Die Tage des Rauchs (im Original: The Smoke Week) war 2003 ihre erste Buchveröffentlichung und wurde u. a. mit dem Walter Rumsey Marvin Award ausgezeichnet. 2006 erschien ihr Debütroman The Teahouse Fire, der im Japan des 19.  Jahrhunderts spielt und in viele ­Sprachen übersetzt wurde (u. a. ins Deutsche unter dem Titel Die Teemeisterin, 2008). 2012 folgte mit The Last Nude ein weiterer historischer Roman, diesmal im Paris der 1920er Jahre angesiedelt. Beide Bücher machten sie zur Vorreiterin für queere Themen in diesem Genre und wurden vielfach ausgezeichnet. Sie wirkte darüber hi­naus als Essayistin, schrieb über zwanzig Jahre hinweg täglich ein Haiku, woraus die Bände Broken Rooms (2014) und The Haiku Datebook 2019 entstanden, und lehrte Kreatives Schreiben an der Columbia University und der University of California in Berkeley. Ihr eigenes Schicksal zwang ­Ellis Avery ab 2012, sich mit dem Thema Krankheit und ihren Folgen stark auseinanderzusetzen, wovon ihr Memoir in Essays The Family Tooth (2016) u. a. erzählt. Der ­Jugendroman Tree of Cats konnte 2020 nur noch posthum erscheinen. Im Februar 2019 erlag Ellis Avery mit nur 46 Jahren einer unbesiegbaren Tumorerkrankung.

Von Ellis Avery im Lilienfeld Verlag:

Die Tage des Rauchs