Lilienfeld Verlag

Felicia Zeller
Einsam lehnen am Bekannten
Kurze Prosa

Eine broschierte Neuausgabe mit zusätzlichen Texten ist erschienen.

Im Theater ein Name, als Prosaautorin unentdeckt: Die schrägen, schönen, klugen Texte der Felicia Zeller über die Schieflagen des Lebens, des Alltags, der Gegenwart, des Kunstschaffens und des Nichtstuns.

Sie definiert Kampftrinken neu und erwägt Kinderreichtum als alternative Lebensform. Sie altert bereits jetzt in Würde, umgeben von Anorakträgern und Auswüchsen der Jugend. Sie liest Schnitzler im Café, predigt in Kneipen, sucht die Ruhe, wird beinahe überfahren und bemüht sich, den Ansprüchen an eine große Dichterin gerecht zu werden.
Felicia Zellers schwäbisch-berlinisch-phantastisch-analysierender Stil ist voller überraschender, witziger, erkenntnisreicher Wendungen. Im Theater begründete ihre ganz eigene Sprache ihre Bekanntheit – jetzt gibt es sie auch außerhalb der Bühnenwelt zu entdecken; 2009 ausgezeichnet mit dem Heidelberger Clemens-Brentano-Preis.

Einbandgestaltung unter Verwendung eines Gemäldes von Arno Bojak.

Lilienfeldiana Band 4
168 Seiten
Halbleinen, Fadenheftung, Leseband
10,5 × 18 cm
(D) € 18,90, (A) € 19,40, sFr 24,50 (UVP)
ISBN 978-3-940357-07-6

Pressestimmen

„Zellers Blick ist böse, aber sie schaut genau hin – und überspitzt dann das, was sie sieht. Gnadenlos. Zellers Beobachtungen sind köstlich.“ – Hannah Petersohn, Spiegel Special

„Man schlage das Buch an einer beliebigen Stelle auf, und man wird überall Preziosen finden.“ – Ulrich Faure, Volltext

„Immer wenn Felicia Zeller … an der Rändelschraube des normalen Sprachgebrauchs und am Logischen dreht, wird das Lesen zur Freude, schäumt etwas über.” – Carsten Klook, Zeit Online

„Texte von irritierender sprachlicher Eigenart, von bedenklicher Komik und brüllender Tragik zugleich … geniale kleine Miniaturen.” – Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung

„Zeller demontiert den Alltag und verleiht ihm scheinbar im Vorübergehen eine neue Poesie … durch genaues Beobachten gepaart mit vehementer Fantasie und Sprachwitz.” – Tina Manske, Titel Magazin

Zeller, Felicia
© Valentin Wombs

Felicia Zeller, geboren 1970 in Stuttgart, ist nicht nur eine gefragte Dramatikerin, sie ist auch Ärztin der Landessexklinik Baden-Württemberg, entwickelt Kurzfilme und macht aus Lesungen wunderbar abgedrehte Performances. Spätestens seit dem großen Erfolg von Bier für Frauen (2002) gehört ihre Arbeit zu den bedeutendsten Erscheinungen des deutschen Theaters. Ihr preisgekröntes Stück Kaspar Häuser Meer geriet zum Nachspielschlager. Für ihr Prosadebüt Einsam lehnen am Bekannten erhielt sie 2009 den Clemens-Brentano-Preis.

Außerdem im Lilienfeld Verlag von Felicia Zeller:

Drei Stücke
Einsam lehnen am Bekannten (Broschierte Neuausgabe)