Lilienfeld Verlag

Knud Hjortø
Staub und Sterne
Roman

Ein faszinierend moderner, mitreißender Künstlerroman von 1904, voll Humor, Melancholie und Lebenskenntnis.

Der Student Ivar Holt ist jung, talentiert und kompromisslos. Sein erstes Romanmanuskript weckt das Interesse eines renommierten Autors und eine glänzende Zukunft im Literaturbetrieb könnte sich ihm eröffnen. In Liebesdingen ist er fortwährend unentschieden, aber auch diese Unentschiedenheit ist nicht nur von Schüchternheit, sondern auch von seinen Idealen bestimmt. Je mehr sich jedoch herausstellt, dass Ivar Holt tatsächlich kompromisslos sein will, desto mehr beginnt sein Weg eine ganz andere Richtung zu nehmen …
Staub und Sterne ist ein Roman über Schriftsteller und die Bedingungen der Schriftstellerei, ihre Zwiespältigkeiten, ihre Schönheiten und ihre Katastrophen. Hjortø beschreibt mit allen komischen und tragischen Facetten den ewigen Konflikt des Künstlers, der im Grunde der Konflikt des Menschen allgemein ist: Wo beginnt zwischen Ruhe und Leidenschaft, zwischen Anpassung und Eigenverwirklichung der Verrat an sich selbst?

Aus dem Dänischen von Hermann Kiy.

Mit einem Nachwort von Esther Kielberg und einer Anmerkung zum Übersetzer von Hanns Grössel.

Einbandgestaltung unter Verwendung eines Gemäldes von Woytek Berowski.

Lilienfeldiana Band 1
240 Seiten
Halbleinen, Fadenheftung, Leseband
10,5 × 18 cm
(D) € 18,90, (A) € 19,40, sFr 27,00 (UVP)
ISBN 978-3-940357-01-4

Pressestimmen

„Die Schärfe, Empfindsamkeit und Reichhaltigkeit seiner Sprache ist bis heute gültig.“ – Peter Urban-Halle, Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Der Reiz des Buches liegt … in seiner eigenwilligen Ironie.“ – Nico Bleutge, Neue Zürcher Zeitung

„Ein vor sprachlichem Reichtum funkelnder Roman.“ – Meinolf Reul, www.monnier-beach.de

„Vergessenes Kunststück – Der Roman besticht durch seine humorvolle Melancholie und den tragischen Konflikt des Künstlers.“ – N.N., Nordis. Das Nordeuropa-Magazin

 

Hjortø, Knud

Knud Hjortø, 1869 als Bauernsohn geboren, wurde zunächst Lehrer und widmete sich Sprachforschungen, bis ein Aufenthalt in Paris zur Initialzündung für sein Schreiben wurde. 1899 debütierte er mit Syner, einem im besten Sinne eigenwilligen Werk, dessen Qualität zunächst nur herausragende Kritiker und Autorenkollegen bemerkten. Die folgenden Romane machten Hjortø zu einem wichtigen Vertreter der klassischen Moderne Dänemarks. Er starb 1931 bei einem Verkehrsunfall.