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Portrait Franz Hessel
© Sammlung Flügge
  Franz Hessel, 1880 in Stettin als Sohn eines Bankiers geboren, wuchs in Berlin auf und lebte während seiner Studienjahre in München mit Franziska Gräfin zu Reventlow in einer Wohngemeinschaft. 1906 – 1914 lebte er in Paris, danach wieder in München und ab den zwanziger Jahren als Lektor und Übersetzer in Berlin, wo er u.?a. mit Walter Benjamin befreundet war. 1938 verließ er Deutschland, wurde 1940 in Frankreich interniert und starb nach einem im Lager erlittenen Schlaganfall 1941 in Sanary-sur-Mer. Bekannt ist Franz Hessel für seine melancholisch-einfühlsamen Romane (u.?a. auch „Pariser Romanze“, 1920), vor allem aber auch als Essayist („Marlene Dietrich“, 1931; „Ermunterungen zum Genuß“, 1933) und besonders für sein Flaneursbuch „Spazieren in Berlin“ von 1929, das auch 2011 mit einer Einleitung des Sohnes Stéphane Hessel und einem Nachwort des langjährigen Hessel-Herausgebers Bernd Witte neu veröffentlicht wurde.


Im Lilienfeld Verlag von Franz Hessel:
HEIMLICHES BERLIN
DER KRAMLADEN DES GLÜCKS
PARISER ROMANZE

     
 


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