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Portrait Karl Friedrich Boree
© Karl-Ernst Boeters
  Karl Friedrich Borée wurde 1886 in Görlitz geboren, studierte Jura, war Offizier im Ersten Weltkrieg und danach in den Stadtverwaltungen von Schöneberg und Königsberg sowie als Jurist tätig. 1930 erschien sein erster Roman, „Dor und der September“, eine melancholische Liebesgeschichte, die zum Bestseller wurde. Sein zweiter Roman, „Quartier an der Mosel“ (1935), wurde als Antikriegsroman verboten, allerdings konnte Borée weiter veröffentlichen. Nach 1945 arbeitete er aktiv am Aufbau eines demokratischen Literaturlebens mit, er schrieb für den Berliner „Tagesspiegel“, war der erste Vorsitzende des Westberliner Schriftstellerverbands und Generalsekretär der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Herausragende Werke dieser Zeit sind neben „Frühling 45“ (1954) der Roman „Ein Abschied“ (1951) und das Erinnerungsbuch „Semiten und Antisemiten“ (1960). Karl Friedrich Borée starb 1964 in Darmstadt.

Im Lilienfeld Verlag von Karl Friedrich Borée:
FRÜHLING 45

     







 


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